Interessante Tour durch das Kalibergbau-Museum in Heringen

Heringen. Eine interessante Tour durch das Kalibergbau-Museum, mitsamt Filmvorführung und der Möglichkeit Fragen an Karl-Heinz Ruckel zu stellen, der selbst zahlreiche Monate unter Tage verbracht hat, nutzten einige Interessierte am vergangenen Wochenende. 100 Jahre Kalibergbau im Werratal können im Museum mit vielen originalen Geräten, Maschinen und Modellen in einer Zeitreise erlebt werden. Das Museum stellt die Geologie der Lagerstätte, die Arbeit der Bergleute und die Kaliverarbeitung von den Anfängen bis heute dar. Auch die Veränderungen in der Region sind visualisiert und einige besonders sehenswerte Salzfundstücke aus dem Bergbau runden die Tour ab.

Für viele folgte auf den Museumsbesuch noch ein kleiner Abstecher auf den Monte Kali, die Rückstandshalde des K+S Betriebsstandortes Wintershall bei Heringen. Einige kamen aber auch extra zur Bergtour vorbei. 18 Grad Steigung erwartete die Teilnehmer auf dem mal festen, mal weichen Untergrund bis auf das 200 Meter hohe Plateau. Doch die überschauberen Strapazen beim 20-minütigen Aufstieg lohnten sich, denn der Ausblick über die Region, ob nach Hessen oder nach Thüringen, ist definitiv beeindruckend. Neben dem wunderschönen Panorama gab es von den Bergführern auch Informationen zur Arbeit bei K+S auf der Halde, zu den Förderbändern, die auch am Wochenende fleißig laufen, sowie zu den zahlreichen Maschinen. Insgesamt war es ein Ausflug, der sich sehr lohnt und mit Freunden oder Familie wiederholt werden sollte – vor allem in Hinblick auf die günstigen Eintrittspreise.

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